Diese Seite benötigt Javascript für den vollen Funktions-Komfort. Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser!

Silberfüchse

Silberfüchse

Wohngruppe Silberfüchse

Pastor-Witt-Straße 6b
24873 Havetoft
Tel. 0 46 03 / 94 00-16

Gruppenleiterin:
Bianca Brogmus, Erzieherin

Erstbezug: 1974
Platzzahl: 10 Jungen und Mädchen
Zusätzlich Verselbständigungswohnung im Haus
Alter der Kinder u. Jugendlichen: 6 – 18 Jahre (jünger möglich)

Auf dem Gelände des Elisabethheimes liegt das Haus Fuchsbau als zweites Haus auf der linken Straßenseite. Die Wohngruppe für zehn Kinder und Jugendliche befindet sich im Erdgeschoss, eine dazugehörige Verselbständigungswohnung im Dachgeschoss. „Unser wichtigstes Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu geben, solange sie bei uns sind. Sie sollen sich wohl fühlen und so angenommen werden, wie sie sind“, sagt die Gruppenleiterin Bianca Brogmus, die selbst schon 18 Jahre in der Wohngruppe Silberfüchse arbeitet. Fast alle Kinder bewohnen inzwischen ein Einzelzimmer. Das Wohnzimmer unterscheidet sich nicht von dem einer größeren Familie. In der geräumigen Küche geht es zu wie in einer bunten Großfamilie. Es muss eingekauft und gekocht werden.

Nur an den Werktagen bekommt die Wohngruppe aus der Zentralküche das Mittagessen, an den übrigen Tagen und in den Schulferien ist Selbstverpflegung. Bianca Brogmus: „In der dazugehörigen Wohnung für die drei älteren Jugendlichen, werden sie an ein selbständiges Leben herangeführ. Sie haben hier eine eigene Küche, in der sie täglich selbständig ihr Frühstück zubereiten und sich an den Wochenenden komplett selbst verpflegen.“ Betreut werden die „Silberfüchse“ von drei Erzieherinnen und zwei Erziehern, unterstützt werden sie hierbei von einer Mitarbeiterin im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Was ist das ganz besondere dieser Wohngruppe?

Mitarbeiter und Kinder müssen hier nicht lange überlegen. Ganz entgegen anderer Gruppen in der Jugendhilfe, ist die Fluktuation unter Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern sehr gering. Für die Arbeit mit den Kindern ist das eine große Hilfe, da die „alten Hasen“ das Gerüst der Gruppe bilden und sich Neuankömmlinge gut orientieren können, aber auch das Gros des Mitarbeiterteams ist seit über 10 Jahren zusammen. Was hier vorgelebt wird kann nicht schlecht sein, denn zwei inzwischen verselbständigte Bewohnerinnen schließen bald ebenfalls ihre Ausbildung zur Erzieherin ab.

Gibt es auch Schwieriges bei den „Silberfüchsen“?

Das gute Gruppengefüge und die positive Entwicklung der Kinder dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass einige Kinder stark traumatisiert sind. Sie brauchen Verständnis und therapeutische Hilfe. Sie verhalten sich immer mal wieder herausfordernd und eben ganz besonders. Nur mit professionellem Blick kann verstanden werden, was hier dahinter steckt und welche seelischen Nöte die Kinder auf Grund früher Verletzungen durchleben. Immer wieder ist hier das Team gefordert. „Wir arbeiten mit diversen unterschiedlichen Fachstellen zusammen: Zunächst und in erster Linie natürlich mit den entsendenden Jugendämtern und Vormündern. Regelmäßiger Austausch findet mit den Schulen oder Ausbildungsträgern statt, ebenso mit Logopäden und Fachärzten. Darüber hinaus halten wir Kontakte zur Kirchengemeinde, Sportvereinen und Trägern anderer Freizeitangebote. Eine hohe Priorität hat auch die Elternarbeit. Optimal ist es für das betroffene Kind, wenn es spürt, dass sowohl Eltern als auch Erziehungsteam an einem Strang ziehen, um für das Kind das Bestmögliche zu erreichen“, so berichten die Teammitglieder. Highlight sind die jährlichen Gruppenurlaube, die wie Familienurlaube organisiert sind. Österreich ist hier ein Spitzenreiter der Beliebtheitsskala.

Silberfüchse

Die Bedeutung des Wohngruppennamens ist Programm. Wie ein Fuchsbau den kleinen Silberfüchsen Geborgenheit und Sicherheit gibt, so ist dies auch der Auftrag der Wohngruppe Silberfüchse im Haus Fuchsbau für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen und: Silberfüchse sind etwas ganz Besonderes.